Tag 16, Sa. 16.07.16 – Heimreise, 1. Etappe: Neuenburg am Rhein

2 Uhr MEZ, der Wecker mahnt. Abreisezeit. Noch die letzten paar Kleinigkeiten einpacken, Kaffee kochen, natürlich den Bericht vom Vortag veröffentlichen. Dann geht es los – 3.05 Uhr MEZ legen wir ab.

Adiós Roses, Adiós Cataluña, Adiós España!

Wie immer geht es entspannt durch Spanien und Südfrankreich. Auch zwischen Orange und Lyon keinerlei Probleme. Zumindest in unserer Richtung nicht. Nach Süden staut es schon in den frühen Morgenstunden bei Montpellier und noch schlimmer bei Valence – 3spurig Stop & Go im zweistelligen Kilometerbereich. Was sind wir froh, auf der Gegenspur zu rollen. Lyon umfahren wir wie immer östlich im großen Bogen, keine Probleme bis ans Ziel nach Neuenburg am Rhein. Insgesamt brauchen wir so 10 Stunden, einschließlich 2 Pausen für die reichlich 900 km. 

In Neuenburg erwarten uns ein blauer, fast wolkenfreier Himmel und 27°C. Zuerst gehen wir mal Eis essen und machen anschließend einen kleinen Stadtbummel. Danach Einchecken im „Hotel Touristik“ für die Zwischenübernachtung und erstmal ausruhen.

Markt

Am Marktplatz in Neuenburg am Rhein


Zum Abendessen gehen wir nochmal ins Stadthausrestaurant „L’Osteria da Wali“ am Marktplatz. Feine mediterrane Küche, also bestens geeignet, unseren Spanienurlaub ausklingen zu lassen.
dawali

Stadthausrestaurant „L’Osteria da Wali“

Tag 15, Fr. 15.07.16 – Schon vorbei …

… die schöne Zeit an der Costa Brava. Viel zu schnell sind die letzten 14 Tage hier in Roses vergangen. Heute dürfen wir dafür nochmal Sonne pur genießen. Der abklingende Tranmontana sorgt dafür, daß es nicht zu heiß wird.

Kofferpacken ist angesagt. Aussortieren, was wir für den letzten Tag und die Heimreise benötigen. Alles andere kommt in die Reisetaschen und dann ab in den Kofferraum. Es wird ziemlich eng – die Geschäfte in Roses, Girona und Andorra la Vella waren schon sehr verlockend 😄. Zwischendurch geht’s in den Pool. Der hat sich in den letzten Tagen von knapp 30°C auf stolze 23°C runtergeregelt.

Nach dem Kaffeetrinken am Nachmittag wollen wir nochmal an den Strand. Der ist, verständlich bei dem Wetter, heute aber sehr dicht besiedelt. Also entschließen wir uns zu einem Abstecher an die Klippen. Hier finden wir sogar eine Stelle, an der man gut ins Wasser kommt. Und dann passiert es. Am letzten Urlaubstag!

Spanischer Seeigel sticht deutschen Touristen in die Zehe!

Ist ja nicht so, daß ich keine Schwimmschuhe hätte. Aber wir erinnern uns, 2. Absatz, Kofferpacken – die Schwimmschuhe warten schon den ganzen Tag in den Tiefen des Kofferraums auf unsere morgige Abreise. Einen größeren Stachel konnte ich sofort problemlos entfernen, 2 kleine abgebrochene Spitzen verweilen derzeit in meiner rechten Zeigezehe (das ist die zweite, die direkt rechts neben der Großzehe). Naja, notfalls muß sie ab. Hab ich eh noch nie benutzt, zumindest nicht bewußt. Auf jeden Fall war das Schwimmen im Mittelmeer wieder herrlich. Und das ist die Hauptsache.

Bucht

Letztes Panorama in der Bucht am Canyelles Grosses de L’Almadrava


Zurück im Ferienhaus geht’s nochmal in den Pool. Zum Abendessen verdrücken wir auf der Terrasse die letzten Spaghetti. Anschließend dann doch noch mal an den Canyelles Grosses de L’Almadrava, ein (vorerst) letztes Schwimmen im Mittelmeer.