Tag 3 – Montag: Schokoladenfabrik „Alprose“ in Caslano

Der heutige Tag begann sehr früh, gegen 6 Uhr zum Sonnenaufgang. Nach dem Frühstück auf dem Balkon machten wir uns auf den Weg an den Luganer See. Unser Ausflugsziel heute war die Cioccolata Alprose in Caslano. 

 

In der Schokoladenfabrik Alprose in Caslano

 
Nach der Besichtigung des Schokoladenmuseums, einem Rundgang durch die Schokoladenfabrik mit Besichtigung der Produktionsstrecken und natürlich dem obligatorischen Einkauf Werksshop noch ein kurzer Fußmarsch ans nahegelegene Seeufer.

Am Ufer des Luganer Sees in Caslano

Auf der Rückfahrt noch ein Einkaufsstop im Coop Centro Tenero, bevor es in Brissago wieder auf den Berg zu unserer Ferienwohnung geht. Erfrischung im Pool und wieder bergab zum Abendessen. Wir haben einen Tisch im „Gabietta“, direkt an der Uferpromenade reserviert. Hier waren wir schon bei unserem ersten Urlaub in Brissago mehrfach lecker essen und wurden auch heute nicht enttäuscht. Trotz gehobenem Preisniveau und ungünstigem Eurokurs war das „Gabietta“ wieder bis zum Anschlag voll.

Tag 2 – Sonntag: Wanderung zur Osteria Borei

Gestern hatte ich es nur vermutet, schon heute Morgen war es dann Gewissheit: das waren gestern Freudentränen. Heute lacht die Sonne überm See. Wir können also auch Schönwetter!

Ausgiebiges Frühstück auf dem Balkon, dann überlegen, was wir heute zum Sonntag machen. Wir entschließen uns für eine kurze Wanderung die Via Ghiridone hinauf zur Osteria Borei.

Blick von der Via Malpensata über Brissago nach Norden mit Isole di Brissago.

An der Via Ghiridone mit Blick nach Italien

Der Aufstieg gestaltete sich dann doch etwas beschwerlicher als gedacht. Die lediglich 3.6 km und 440 Höhenmeter haben sich dann doch ganz schön gezogen. Entschädigt wird man dann aber durch einen traumhaften Blick über den Lago Maggiore und leckere Speisen und Getränke.  

Panorama von der Osteria Borei aus (rechts im Bild), Brissago-Piodina

 
Einen Gast haben wir dann auch noch während des Aufenthalts in der Osteria.

Ein echtes tessiner Krokodil (Crocodylida tecinese gigantica)

Der Rückweg – bergab – war dann, gefühlt, doch deutlich kürzer. Unter den vielen schattengebenden Eßkastanien, vorbei an zahlreichen Lorbeerhecken und Gärten mit Oleander und Palmen kommen wir am frühen Nachmittag wieder in unserer Ferienwohnung an und freuen uns auf eine Erfrischung im Pool.

Alt trifft neu an der Via Ghiridone

Und am Abend Grillieren an unserem Grillplatz mit Hähnchen und Rindersteak, als voll trendy, streng vegan (Hühner und Rinder sind doch Pflanzenfresser?). Dazu Italienisches Bier: Angelo Poretti Treluppoli (ein italienisches Bier von Carlsberg) und römisches Peroni. Später dann noch leckeren italienischen Käse zum Montepulciano – so sollte eigentlich jeder Abend ausklingen.

Am späten Abend auf dem Balkon dann noch eine Überraschung. Großes Feuerwerk in Ascona.

Unser Grillplatz an der Casa Laauser in Brissago-Piodina

Käse und Wein aus Italien

Tag 1 – Samstag: Die Fahrt nach Brissago

Der Urlaub kann beginnen. 2:20 Uhr, der Wecker weckt. Die restlichen Kleinigkeiten zusammensuchen und im Auto verstauen, Verkehrslage nochmal checken – alles ruhig trotz Baustellen auf der A72, der A9 und der A6 – und dann geht es los.

3:50, Abfahrt. A4 – A72: die jährliche Sommerferienpflichtfahrbahnerneuerung über ca. 10 km zwischen Plauen und Dreieck Hochfranken macht keine Probleme, kaum Verkehr, es fließt. Dann die nächste Baustelle auf der A9 am Dreieck Bayerisches Vogtland. Auch hier keine Probleme. Der Verkehrsfunk meldet die ganze Zeit schon stundenlange Staus auf der A3 und der A8 in Richtung Süden – gut, daß wir in diesem Sommer nicht nach Österreich oder Südtirol wollen.

Auch auf der A6 bei Nürnberg kein Baustellenstau. Ist ja auch erst 6:30 Uhr und wir rollen weiter gemütlich dahin: Kreuz Feuchtwangen/Crailsheim, auf die A7 bis Memmingen, dann weiter auf der A96 bis an die österreichische Grenze. Dort verlassen wir die Autobahn, es ist gerademal 9:00 Uhr – und der Himmel beginnt zu weinen. Vermutlich vor Freude, daß wir kommen.

Wir entschließen uns, nicht direkt in die Schweiz auf die Autobahn zu fahren, sondern bleiben in Bregenz auf der L190 Richtung Dornbirn – Altach – Feldkirch (da tanken wir nochmal, für 1,279€/l – an der Raststätte Pegnitz habe ich noch 1,609€/l bezahlt, ihr Verbrecher).

Dann geht es ins Fürstentum nach Liechtenstein. Schaan – Vaduz mit Blick auf die am wolkenverhangenen Berg stehende fürstliche Residenz.

Und endlich ab ins diesjährige Sommerurlaubsland und auf die A13 Richtung Chur. Bei Bonaduz dann mal kurzstreckig zähfließender Verkehr, es soll die einzige Behinderung auf unserer Anfahrt bleiben. Viamala, Hinterrhein, an der Einfahrt zum San Bernardino-Tunnel verlassen wir die Autobahn und entscheiden uns für den Paß. Oben angekommen kurze Rast bei satten 8,5°C (für alle, die damit nichts anzufangen wissen, das sind 47,3°F). Aber egal, man sieht die Kälte nicht, die Paßhöhe (2.066 m) versteckt sich in einer dicken Wolke und das Wetter wird auch auf der Südabfahrt nicht besser. Ab Bellinzona wird es dann freundlicher, es hört auf zu regnen. Locarno, Ascona und dann erreichen wir , entlang des Seeufers unseren Urlaubsort Brissago. Gegen 14:30 Uhr erreichen wir unsere Ferienwohnung im Ortsteil Piodina.

  
Vom Balkon unserer Ferienwohnung aus haben wir einen phantastischen Panoramablick über den Lago Maggiore.

Nachdem alle Formalitäten geklärt und die Sachen aus dem Auto geholt sind fahren wir noch zum Wochenendeinkauf nach Cannobio (ITA). Das Conad in Cannobio ist brechend voll, klar 1.8. – Nationalfeiertag in der Schweiz.

Den Abend verbringen wir dann bei Pizza und italienischem Rotwein auf dem Balkon und warten gespannt auf die vielen kleinen Feuerwerke am See. 

Neues Jahr, neues Glück …

Brissago mit Blick über den Lago Maggiore

Brissago-Porta mit Blick über den Lago Maggiore Richtung Italien

… und natürlich neue Reisen.
In genau 6 Monaten werden wir wieder die Koffer packen und am 1. August geht es Richtung Süden – diesmal ins mediterrane Bergland des Tessin, an den Lago Maggiore.
Brissago-Piodina, nahe der Grenze zu Italien, wird in diesem Jahr für 2 Wochen unser Sommer-Ferienort sein – natürlich wieder mit Berichten und Photos unserer Tagesausflüge.

Wir hoffen, es wird wieder genauso schön, wie bei unserem Aufenthalt 2012 im Ortsteil Porta.