Tag 4, Mo. 03.07.16 – Butterfly Park Empuriabrava

Galerie

Diese Galerie enthält 9 Fotos.

Unser Ausflugsziel heute ist der Schmetterlingspark Empuriabrava in Castelló d’Empúries. Auf dem Rückweg noch kurz Einkaufen – zum Abendessen gibt es heute Pizza – und den Nachmittag verbringen wir dann am und im Pool.

Tag 3, So. 03.07.16 – Entspannung pur

Nach der anstrengenden Anreise haben wir uns für heute einen Entspannungstag vorgenommen. Gemütliches Frühstück auf der Terrasse, danach wagen wir den Abstieg an der Klippe in eine kleine Bucht. Ist aber eher was zum auf dem Felsen sitzen als zum Baden, es geht gleich von den Steinen tief ins Wasser.

Bucht

Blick von der Terrasse


Zurück im Ferienhaus entscheiden wir uns für einen Spaziergang im angrenzenden Naturschutzgebiet. Immer entlang der Küste wandern wir zum Els falcons und ein Stück weiter bis zur Cala del Lledò, einer der zahlreichen kleinen Buchten an der Küste. Vom Wanderweg aus hat man einen herrlichen Blick über das Mittelmeer, die Küstenorte Roses, Empuriabrava und weiter südlich L’Escala und auch auf unser Ferienhaus. Strahlend blauer Himmel, Sonne pur, dabei ein angenehmer leichter Wind, der erst am Nachmittag stärker wird und am Abend für dringend nötige Abkühlung sorgt.
Roses2

Blick übers Meer zur Ferienresidenz „Rocamor“


Am Nachmittag dann Pool, Pool und Pool. Den Sandstrand heben wir uns für einen Wochentag auf – heute, zum Sonntag, ist ganz Roses da versammelt.
Am Pool

Nachmittags am Pool

Am Abend geht es dann doch noch an den Strand, zum Essen ins „El Mirador de l’Almadrava“ und schließlich lassen wir den Tag bei Rotwein auf unserer Terrasse ausklingen.

Canyelles Grosses

Canyelles Grosses de l’Almadrava – im „El Mirador“ am Strand von l’Almadrava

Sonnenuntergang  am Strand

Sonnenuntergang über Roses – Am Strand Canyelles Grosses de l’Almadrava

Tag 2, Sa. 02.07.16 – Ankunft in Roses

Buuuh, das war ein anstrengender, aber auch sehr schöner Tag. Abfahrt 3 Uhr MEZ bei strömendem Regen. Der Himmel bleibt grau und wolkenverhangen bis Lyon. Danach kommt doch gelegentlich mal die Sonne durch die Wolken geschaut. Ab Valence wird es zwar immer sonniger, der Verkehr allerdings immer dichter und bis Orange über längere Strecken auch mal stockend. Ab Montpellier lockert sich der Verkehr aber dann immer mehr auf. Gegen 14:15 Uhr MEZ erreichen wir dann unsere Ferienwohnung in Roses – direkt am Naturschutzgebiet und direkt an der Klippe zum Mittelmeer.

Rocamor

Zugang zur Ferienresidenz „Rocamor“ in Roses

Nachdem das Auto ausgeladen und die Ferienwohnung bezogen ist fahren wir nochmal nach Roses zum Wochenendeinkauf und Nachtanken. Anschließend ein erfrischendes Bad im Pool.
Nach dem Abendessen auf der Terrasse machen wir dann noch einen Spaziergang an den nahegelegenen Strand und an die Klippen.

Strand

Canyelles l’Almadrava – am nahegelegenen Strand

Roses1

Blick über den Strand nach Roses

Tag 1, Fr. 01.07.16 – Erste Etappe: Neuenburg am Rhein

Los geht’s! Heute ist Anreisetag zu unserer Zwischenstation im Hotel „Touristik“ in Neuenburg am Rhein. Die ersten 637,3 km (einschließlich Rastplatzrunden) auf dem Weg an die Costa Brava sind geschafft. Eine entspannte Fahrt – trotz gefühlt 637,3 km langem LKW-Konvoi auf der rechten Spur – bis an die deutsch-französische Grenze am Rhein.

Schon 10:20 Uhr MEZ (also eigentlich viel zu früh) treffen wir im Hotel ein und haben Glück, daß unser Zimmer schon bezugfertig ist. Nachdem wir im Ort noch ein Update unseres Reiseproviants für den nächsten Tag besorgt haben, geht es am Nachmittag zunächst ins Eiscafé „Incontro“ am Rathausplatz und anschließend machen wir einen Stadtbummel. Dabei müssen wir uns nach einem neuen Restaurant für das Abendessen umsehen. Das „Steakhaus“, in dem wir sonst immer waren, gibt es leider nicht mehr und auch das „Salmen“ hat gerade Sommerpause. Unsere Wahl trifft auf die „L’Osteria da Wali“ am Stadthaus – eine gute Wahl, sehr gemütlich im Freien bei herrlichem Wetter und sehr leckeres Essen mit großer Auswahl.

Morgen früh starten wir dann zu unserer „Zielfahrt“ durch Frankreich bis an die Costa Brava.

Hotel Touristik

Hotel „Touristik“ in Neuenburg am Rhein – unsere bewährte Zwischenunterkunft bei jeder Spanienreise

Samstag, 17.10.2015 – Tag 8: Heimreise

Ja, sowas. Am Heimreisetag dann doch noch mal schönes Wetter. Der Schnee ist über Nacht gefroren, knirscht, es sind -4°C auf der Falkertalm. Die Türschlösser vom KIA sind auch eingefroren – das läßt sich aber schnell beheben. Auto beladen, Frühstück und dann die Endabrechnung. Gegen 8 Uhr fahren wir zum vorerst letzten mal den Berg hinunter, Ebene Reichenau und wieder hinauf über die herrlich verschneite Turracher Höhe mit vereister Fahrbahn Richtung Tamsweg. Die Radstätter Tauern meiden wir aufgrund der Wetterlage und fahren bei St. Michael auf die A10 durch den Tauerntunnel bis nach Salzburg. Kurze Pause und ein letztes mal günstig tanken (1.094 €/l Super), dann geht es nach Freilassing und auf der B20 bis Straubing. Uber die A3 bis Regensburg, weiter auf der A93 – an der Raststätte Waldnaabtal Ost bei Windischeschenbach machen wir nochmal eine Rast, vertreten uns die Beine und essen etwas, bevor es auf die letzte Etappe über A72 und A4 nach Hause geht. Der Verkehr ist insgesamt erstaunlich gering, da hatten wir wesentlich mehr befürchtet. Gegen 16:45 Uhr treffen wir dann wieder zu Hause ein.

 

Falkertsee

… und so verabschieden wir uns von Falkertsee

 
 
Zu Hause

Zu Hause werden wir mit Sonnenschein begrüßt

 

Freitag, 16.10.2015 – Tag 7: Alpenwildpark Feld am See

Nichts mit besserem Wetter. Bei Schneefall mache ich erstmal den Hotpot sauber, bevor wir frühstücken. Nach dem Frühstück fahren wir dann in den Alpenwildpark Feld am See. Das Wetter soll ja den ganzen Tag bleiben wie es im Moment ist: wolkig mit Regen- und Schneeregenschauern.

Im Wildpark angekommen regnet es, also sehen wir uns erst mal in der Ausstellung um. In einer alten Scheune sind hier viele Tierpräparate, liebevoll eingerichtet, zu besichtigen. Neben einem großen Bereich der sich Fischen widmet gibt es außerdem einheimische Tiere sowie eine Ausstellung afrikanischer Wildtiere zu bestaunen.
 

Ausstellung

Wildmuseum im Wildpark

 
 
Wolf

Wolf in der Wildausstellung im Wildpark Feld am See

 
 
Eingang Afrika

Eingang zur Afrikaausstellung

 
 
Löwe

Löwe in der Afrikaausstellung

 

Anschließend, es regnet noch immer, begeben wir uns auf Wanderung durch den Wildpark. Vorbei am Streichelzoo mit vielen Ziegen und Zwergziegen kommen wir vorbei an Schottischen Hochland Rindern und Alpakas und gelangen zum Waschbären-Gehege.
 

Waschbären

Bei den Waschbären

 

Weiter geht es durch den Wald zu Vierhornziegen, Gemsen und Hängebauchschweinen mit ihren Jungen und am Ende des Rundgangs vorbei am Damwild und den Hirschen.
 

Vierhornziege

Vierhornziege

 
 
Gemsen

Gemsen

 
 
Rotwild

Rotwild mit Hirsch

 

Zurück in Falkertsee machen wir uns nach Palatschinken, Apfelstrudel und Kaffee im „Kärntnerhaus“ noch einmal auf den Weg zum Falkertsee. Wir verfüttern Brotreste an die Ziegen vom Heid-Hotel und wandern im Schneegestöber auf dem Zirbenhütten-Rundweg zurück zu unserer Wellness-Hütte. Dann heißt es schon wieder Koffer packen bevor es zum letzten Abendessen ins „Kärntnerhaus“ geht.
 

Falkert

Winterpanorama vom Zirbenhütten-Rundweg zu Falkert, Falkertsee, Heidihotel und Heidi-Alm

 

Donnerstag, 15.10.2015 – Tag 6: Mythos Edelstein Kranzelbinder Turracher Höhe

Galerie

Diese Galerie enthält 22 Fotos.

Wetterlage weiter stabil, auch heute regnet es. Nach dem Frühstück fahren wir nochmal auf die Turracher Höhe. Heute nicht zum wandern, dazu ist es zu ungemütlich. Heute begeben wir uns in die Welt der Mineralien und Edelsteine – in die … Weiterlesen

Mittwoch, 14.10.2015 – Tag 5: Therme „Römerbad“ in Bad Kleinkirchheim

Das Wetter scheint sich langsam zu stabilisieren. Gestern Regen, heute schüttet es wieder aus Kannen. So ist das wenigstens kalkulierbar. Aufstehen, Fühstück und – das hat jetzt schon fast Tradition – los gehts. Den Berg hinab, durch die Wolke durch in Richtung Bad Kleinkirchheim. Unser Ziel ist heute die ThermeRömerbad„. Sehr schön und sehr ruhig ist es hier. 

Therme Becken

Blick vom Podium auf das Hauptbecken

Therme Eingang

Eingang zur Therme „Römerbad“ Bad Kleinkirchheim

Auf der Rückfahrt zur Falkertalm sehen wir schon von weitem weiße Bergspitzen – es hat geschneit. Also, kein so richtiger Schnee, es ist mehr Schneematsch. Aber immerhin: weiß.

Am Abend wird wieder der Kamin bestückt und der Hotpot aufgeheizt.

Dienstag, 13.10.2015 – Tag 4: Shoppingtag

Nach dem spätsommerlichen Montag ist der Dienstag komplett verregnet. Die Falkertalm steckt in einer dicken Wolke, um uns herum sieht es wettermäßig nicht besser aus. Also steigen wir ins Auto und fahren nach Villach ins Atrio. Hier im Einkaufszentrum kann uns das Wetter nichts anhaben.

Montag, 12.10.2015 – Tag 3: 3-Seen-Wanderung auf der Turracher Höhe

Galerie

Diese Galerie enthält 7 Fotos.

Wow, war das ein Tag. Postkartenwetter mit Sonne satt und strahlend blauem Himmel. Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg zur Turracher Höhe. Wir entscheiden uns, den 3-Seen-Rundweg nicht entsprechend der Ausschilderung, sondern entgegengesetzt in Angriff zu nehmen. … Weiterlesen

Sonntag, 11.10.2015 – Tag 2: Falkertalm

Naß und kalt, so könnte man den Tag zusammenfassen. Wir haben aber das Beste draus gemacht. Gegen Mittag machen wir uns auf einen kleinen Spaziergang auf Richtung Falkertalm. Auf dem Zirbenhütten-Rundweg wandern wir um die Heidialm bis zum Falkertsee. Es regnet noch immer, mal mehr, mal weniger, aber es ist trotzdem schön. Die Wälder haben schon eine schöne Herbstfärbung.

IMG_2434

Am Ufer des Falkertsees

Zurück in unserer Wellness-Hütte beginnen wir mit dem Anheizen des Hotpots. Schließlich wollen wir heute Abend da reinsteigen. Am Nachmittag kommt dann sogar immer mal die Sonne raus, es hat aufgehört zu regnen. 
Abendessen im „Kärntnerhaus“ – heute mit Leberknödelsuppe und Holzfällersteak, Knoblauchcremsuppe und Jägerpfanne, Gulaschsuppe und natürlich das 100-g-Steak. Anschließend, zum Abschluß des verregneten und dennoch schönen Sonntags: Baden im gut aufgeheizten Hotpot.

Hotpot

Der Hotpot auf der Terrasse der Wellness-Hütte

Samstag, 10.10.2015 – Tag 1: Anreise

Es ist Samstag. Es ist 2:25 Uhr. Der Wecker ist pünktlich – wie immer. Noch die letzten Kleinigkeiten zusammensuchen und verstauen, dann kann es losgehen. 4:10 Uhr geht es los. A4, A 72, das Übliche. Es geht gemütlich vorwärts, wenig Verkehr. Auf de A72 zwischen Zwickau und Plauen Baustelle – aber da ist ja immer Baustelle. Ab Dreieck Bayerisches Vogtland weiter auf der A93 bis Regensburg. Kurz vor Regensburg wird es langsam hell und wir machen ca. 20 Minuten Frühstückspause. Von Regensburg aus geht es auf der A3 in Richtung Passau weiter. Bei Straubing verlassen wir die Autobahn und fahren auf der B20 nach Süden – Landau a. d. Isar, Eggenfelden, Burghausen, Tittmoning, Laufen und schließlich der Grenzübergang Freilassing/Salzburg. Viel Polizei aber es geht völlig reibungslos vorwärts. Bevor wir auf die A1 fahren noch schnell tanken und die Vignette besorgen. Auch in Salzburg wenig Verkehr. Wir kommen gut vorwärts und rollen gemütlich weiter auf der Tauernautobahn (A10) bis Eben im Pongau. Dort verlassen wir die Autobahn wieder und fahren auf der B99 bis Radstatt und weiter über den Tauernpaß bis Obertauern. Im Hotel Taverne gibt es dann leckeres Mittagessen bevor wir wieder ins Tal Richung Tamsweg Rollen. Auf der B95 biegen wir zur Turracher Höhe ab und fahren schließlich die letzten Kilometer hinauf auf 1.800 m zu unserem Ziel in Falkertsee. Gegen 14:30 Uhr erreichen wir nach entspannter Fahrt in unserem Ferienhaus an.

Schlüsselempfang im „Kärntnerhaus“, wo wir wieder freundlich empfangen werden. Danach das Gepäck in unsere „Wellness-Hütte“ bringen, auspacken und nochmal den Berg hinunter zum Wochenendeinkauf ins Billa nach Patergassen.

Zurück auf der Hütte wird erstmal der Hotpot auf der Terrasse mit Wasser befüllt. Das dauert allerdings ca. 2 Stunden. Zwischendurch gehen wir am Abend zum Essen ins „Kärntnerhaus“. Kärntnerhaus Grill-Teller, Bauern Cordon Bleu und Jessi bekommt ihr geliebtes 100-g-Rindersteak. Nach dem Essen zurück in unserer Wohnung lassen wir den Abend noch gemütlich am Kamin ausklingen.

Hotel Taverne in Obertauern

Kamin in unserem Ferienhaus „Wellness-Hütte“ Falkertsee

Freitag, 09.10.2015 – Tag 0: Reisevorbereitung

Nur noch ein paar Stunden, dann ist es schon wieder soweit. Der Herbsturlaub steht an. In diesem Jahr geht es wieder nach Süden – allerdings nicht ganz so weit wie im letzten Herbst, dafür höher hinaus. Genaugeommen sind es ca. 1.800 m mehr als im vergangenen Jahr. Unser Ziel ist mal wieder Kärnten, Falkertsee, unmittelbar neben der Heidi-Alm. Bereits 2013 waren wir im Herbst da und haben eine sehr schöne Woche verbracht.

Zum ersten mal nach vielen Jahren fahren wir nur zu dritt, statt zu viert – Alex wollte zu Hause bleiben, das Abi steht im nächsten Jahr an. Ist schon ein sehr komisches Gefühl, nach 17 Jahren ohne sie in den Urlaub zu fahren.

Tag 15 – Samstag: Heimreise

Und schon sind sie wieder vorbei, die zwei Wochen Urlaub am Lago Maggiore. 2:30 Uhr aufstehen, die restlichen Sachen zusammensuchen, alle Schränke und Fächer nochmal kontrollieren. Kurz vor 4 Uhr ist alles im Auto verstaut und wir fahren los. Ein letzter Blick über das beleuchtete Nordufer mit Ascona und Locarno. 

Ein letzter Blick nach Ascona/Locarno – Samstagmorgen kurz vor der Abreise

 
Und wie bei unserer Ankunft weint auch heute der Himmel. Auf der A13 geht es in Richtung San Bernardino, diesmal nicht über den Paß sondern durch den Tunnel – ist ja noch dunkel.Nach dem Tunnel beginnt langsam die Dämmerung. Es ist noch sehr ruhig auf der A13. Wir fahren Richtung Chur und weiter bis St. Margrethen, wo wir Autobahn und die Schweiz verlassen. Nochmal tanken in Höchst (A) am Bodensee und durch Bregenz, in Lindau geht es dann auf die A96 Richtung Memmingen. Weiter wenig Verkehr, was sich auch auf der A7 nicht ändert. Trotz mehrerer kleiner Baustellen kommen wir unbehindert bis zum Dreieck Feuchtwangen/Crailsheim. Auch auf der A6 bis Nürnberg gutes Vorankommen, keine Probleme. Ab Kreuz Nürnberg-Süd bis auf die A9 zum Abzweig der A3 dann dichter, zäher aber immerhin fließender Verkehr. Danach lockert sich alles wieder auf. Keine Probleme auf der A72 und der A4. Mit vielen kleinen Pausen kommen wir nach knapp 9,5 Stunden Reisezeit entspannt gegen 13:15 Uhr zu Hause an – es regnet übrigens nicht mehr. Durch 5 Länder sind wir in den 2 Wochen gekommen: Deutschland (Sachsen, Bayern, Baden-Württemberg), Österreich (Vorarlberg), Liechtenstein, Schweiz (St. Gallen, Graubünden, Tessin, Wallis) und Italien (Piemont, Lombardei). Jetzt noch eine Woche zu Hause, bevor der Alltag wieder beginnt. Im Herbst geht es übrigens nach Kärnten.

Tag 14 – Freitag: Packtag und Tenero

Letzter Tag vor der Abreise, das heißt Sachen zusammensuchen, Taschen packen, möglichst nichts vergessen. Das Urlaubswetter verabschiedet sich auch schon mal – es regnet.

Meine drei Langhaarmodepuppen wollen nochmal nach Tenero ins Coop Centro Commerciale.

Zurück aus dem Einkaufszentrum in Locarno. Die Kreditkarte hat noch immer Tränen in den Augen, will nur noch nach Hause und auch der Himmel weint voller Anteilnahme dicke Tropfen. Noch ein wenig auf dem Balkon sitzen, den Regentropfen zuhören, die ersten Sachen im Auto verstauen.

Am Abend noch gemütliches Essen im Gabietta am Seeufer von Brissago. Heute geht’s zeitig ins Bett, denn morgen früh soll es spätestens 4 Uhr ja losgehen in Richtung Heimat.

Tag 13 – Donnerstag: Percorso Storico Culturale

Heute nochmal Wandertag. Nach dem Frühstück fahren wir Richtung Locarno und von da aus hinauf nach Brione sopra Minusio. Hier beginnt der Percorso Storico Culturale. Vom Kirchplatz aus geht es über unzählige Stufen durch den Wald hinauf nach Tendrasca und weiter nach Viona. Es ist zwar wolkig aber unglaublich schwül. Schon nach wenigen Stufen sind wir naß, als wären wir in einen Regenguß geraten. Die üblichen Eßkastanienbäume, Farne, wilde Brombeerstraucher säumen unseren Weg. Dazwischen tauchen auch immer mal einige Palmen auf. Auf halber Strecke kommen wir an der Capela Rota vorbei und gehen kurze Zeit später über eine alte Römerbrücke. Zwischen Tendrasca und Viona, am Ristorante Grotto Al Ritrovo in dem wir auf dem Rückweg lecker essen, befindet sich ein Aussichtspunkt von dem aus wir einen herrlichen Blick über Locarno, Ascona und den Lago Maggiore haben. In Viona weichen wir vom Weg ab und machen einen Abstecher an einen kleinen Bach, der aus den Bergen ins Tal fließt – herrlich kaltes Wasser. 

Kirchplatz in Brione sopra Minusio – der Ausgangspunkt unserer Wanderung

 

Der erste Anstieg mit Blick auf den See

 

Capela Rota

 

Alte Römerbrücke

 

Blick von der Brücke

 

Am kühlen Wasser

 

Viona

 

Ristorante „Grotto Al Ritrovo“

 

… unterwegseinfach mal einen Ortskundigen nach dem Weg gefragt … 😉

Nach der Rückkehr am Nachmittag Erfrischung im Pool und am Abend zum Essen nochmal nach Cannobio.

 

Cannobio

 

Tag 12 – Mittwoch: Safari Park Pombia

Heute sind wir mal wieder nach Italien gefahren. Unser Zeil: Der Safari Park in Pombia (Piemont). Bereits vor drei Jahren haben wir diesem wunderschönen Wildpark einen Besuch abgestattet und waren begeistert.

Zunächst geht es wieder am Lago Maggiore entlang Richtung Süden: Cannobio, Cannero Riviera, Oggebbio, Ghiffa, dann durch Verbania – erstaunlich fließender Verkehr, wir kommen gut voran – und weiter Richtung Baveno, wo wir auf die A26 Richtung Genua/Mailand fahren. Bei Borgo Ticino verlassen wir die Autobahn und fahren auf der SS32 weiter nach Süden bis wir nach ca. 1.5 Stunden Fahrzeit den Safari Park bei Pombia erreichen. Und dann geht es los, die Rundfahrt durch den Park in dem man mit dem Auto zwischen den frei lebenden Wildtieren hindurchfährt. Begrüßt werden wir zuerst von Giraffen und Antilopen. Es folgen Gnus, Strauße – die sich auch mal mitten auf die Straße stellen und den Verkehr genauestens kontrollieren – Kamele, ziemlich wilde und verspielte Zebras, Pelikane, Nilpferde und Nashörner. Bei letzteren hat man schon mächtig Respekt, stehen sie doch nur wenige Meter entfernt vom Auto direkt neben der Straße. Die größere „Gefahr“ droht aber heute von den Straußen. Mitten auf der Straße stehend klopfen sie mit ihrem Schnabel an die Autoscheibe. 

Begrüßen uns am Parkeingang: Die Giraffen

  

Die Nashörner stehen direkt am Straßenrand

  

.… klopft ein Strauß ans Autofenster …

 
Dann die große Parkattraktion. Abgetrennt von den anderen Parkbewohnern fahren wir ins Raubkatzengehege. Zuerst begegnen wir hier den Löwen, zwei Weibchen und ein Männchen. Dazu kommen noch weiße Löwen, die einzigen Parkbewohner, die nicht frei herumlaufen. Wie es sich für Löwen gehört, nehmen die kaum Notiz von den Parkbesuchern, suchen sich lieber einen schattigen Liegeplatz. Löwen bewegen sich eben nur, wenn nötig, wenn sie auf Nahrungssuche sind. Und die hier werden ja gefüttert – hoffen wir. 

Der Herr hat sich was zu essen geholt, die Dame ruht

 
Nach dem nächsten Tor folgen die Tiger. Mindestens 6 Stück zählen wir. Die sind heute sehr kampflustig, balgen miteinander und versuchen die Gruppe zu verlassen. Das lassen die Parkranger aber nicht zu. Die Raubkatzen werden von den Rangers ständig überwacht und in der Gruppe zusammengehalten. 

… noch mehr Katzen

 
Als nächstes kommen wir zu den Kaffernbüffeln, die gemeinsam mit einem Geparden im folgenden Gehege leben. Auch der Gepard hat sich ein schattiges Plätzchen etwas abseits gesucht und ruht – Katze eben.

Vorbei am Affengehege verlassen wir die Safari-Tour und starten zur zweiten Runde. Nach der Photo-Tour folgt jetzt noch eine Runde, in der die Videokamera ran muß.

Zum Schluß stellen wir das Auto auf dem großen Parkplatz am zum Park gehörenden Vergnügungspark ab, stärken uns erstmal und wandern dann in die Western-Stadt. Dabei machen wir einen Abstecher ins kleine Aquarium, begegnen nochmal dem Geparden und statten den Lemuren, die auch ein eigenes begehbares Gehege bewohnen, einen Besuch ab. In der Westernstadt finden Reit- und Greifvögelvorstellungen statt. Als wir da sind läuft aber gerade kein Programm. Und zu lange wollen wir in der prallen Sonne auch nicht ausharren. 

Bei den Lemuren

 
Auf dem Rückweg zum Auto dann noch einen Abstecher ins Reptilienhaus, der Souvenirladen ist natürlich auch Pflicht und am Vergnügungspark besuchen wir ein 6D-Kino: 3D-Film, bewegte Sitze, der Wind weht um die Ohren und hauptsächlich Beine und es gibt Viele Seifenblasen.

Schließlich steigen wir ins gut aufgeheizte Auto – Lufttemperatur 32°C im Schatten, den gibt es hier aber nicht – und machen uns auf die Rückreise. 

Eingangsbereich zum Park

Tag 11 – Dienstag: Cardada – Cimetta – Madonna del Sasso

Dienstagmorgen, 6:30 Uhr. Himmlische Stille über dem See, lediglich das erste Zwitschern der erwachenden Vögel. Die Sonne steigt im Osten langsam über den Bergen am See empor. 

Sonnenaufgang, noch ganz zaghaft

  

Die Sonne taucht zwischen den Bergketten auf und steigt langsam über den See

 
7:00 Uhr, der Fühstückstisch ist gedeckt, aus der Küche zieht Kaffeeduft auf den Balkon – den Rest der Familie wecken. 

Frühstück auf dem Balkon

 
Nach dem Frühstück ging es dann los, die Tagestour von gestern nachholen. Von Brissago aus nach Locarno und hoch nach Orselina, mit der Gondel zur Cardada. 

Die Bergstation Cardada

  

Vor dem Aufstieg auf den Cimetta ein kleiner Abstecher zum Aussichtssteg

 
Bei strahlendem Sonnenschein und wolkenlosem Himmel wandern wir dann auf den Cimetta, den Hausberg Locarnos. 

Aufstieg zum Cimetta

  

Zwischenstop im „Lo Stallone“ am gleichnamigen Berggipfel unterhalb des Cimetta

  

Vom Lo Stallone aus über den Lago Maggiiore geschaut – Locarno, Ascona, Isole di Brissago

  

Panorama vom Cimetta

 
Auf dem Cimetta angekommen ein wunderbarer Rundblick. Leider ist es etwas dunstig, bei klarer Sicht kann man von hieraus bis zum Monte Rosa (Bildmitte) schauen. Aber auch so bietet sich eine traumhafte Kulisse.Oben gibt es dann – na was wohl? – Pizza und Pasta. Nach der Stärkung und dem Rundblick über See und Berge machen wir uns dann auf den Rückweg. Von der Bergstation Cardada geht es mit der Gondelbahn wieder hinunter nach Orselina. Bevor wir zurück nach Brissago fahren noch ein Blick zur Wallfahrtskirche Madonna del Sasso, die im Sonnenschein erstrahlt. 

Madonna del Sasso

 Zurück in unserer Ferienwohnung erstmal Abkühlung im Pool – das tut nach reichlich Sonne richtig gut. Mein Rucksack hat auf der Wanderung geschwitzt, als hätter er mich getragen und nicht umgekehrt.

Am Abend fahren wir dann noch nach Cannobio, mal richtig italienisch Pizza essen. Diesmal klappt es auch mit dem Parkplatz. Da wir schon zeitig da sind bekommen wir auch problemlos Platz in einem der zahlreichen Restaurants an der Uferpromenade. Eine halbe Stunde später ist hier alles voll. Bei leckerer Pizza und italinischer Straßenmusik klingt der Abend aus, bevor wir zurück nach Brissago fahren.

Tag 10 – Montag: Zwangspause

Nach zwei Tagen Ruhepause ist für heute wieder ein Tagesausflug geplant. Das Wetter soll nach dem Wochenendtemperatursturz auf eisige 24°C auch wieder besser werden, obwohl es bei Sonnenaufgang noch gar nicht so aussieht. 

Sonnenaufgang über dem Lago Maggiore – noch versteckt sich die Sonne feige hinter dicken, schwarzen Wolken …

  

… aber ganz kann sie ihre Neugier auf Dauer nicht bewahren 😉

 
Doch schon beim Frühstück zerschlagen sich die Pläne: Jessi hat Bauchkrämpfe, die bis zum Nachmittag anhalten. Also bleiben wir auch heute nochmal auf unserem Berg genießen den Panoramablick über den See und hoffen auf den morgigen Tag. 

Tag 9 – Sonntag: Noch ein Tag zum Ausruhen

Auch heute noch ein Tag den wir zum Entspannen im Garten und auf dem Balkon unserer Ferienwohnung verbringen. Das Gewitter vom Vortag hat die Temperaturen auf 27°C gesenkt, der Himmel ist bewölkt und es weht fast den ganzen Tag ein angenehmes Lüftchen.  

Der Garten unserer Ferienwohnung

 
Am Vormittag ein kleiner Spaziergang über die Via Medegheggia, unterhalb unserer Ferienwohnung, in Richtung Brissago-Incella. Natürlich bekommen wir dabei den einzigen Regenguß der an diesem Tag Brissago erreicht ab – sonst ziehen ständig kleine Gewitter um den See, es rumpelt ständig irgendwo in der Ferne. Aber das ist eigentlich egal, naß waren wir vorher schon, so schwül ist es. Selbst kleinste Bewegungen – ein Augenschlag nach rechts, dann einer nach links – lassen einem die Schweißperlen von der Stirn tropfen. 

Brücke zwischen den Ortsteilen Piodina und Incella

  

Ein Blick von der Brücke zum Lago Maggiore

  

… und die Treppen hinauf nach Incella …

  

Am gegenüberliegenden Ufer liegt die kleine lombardiche Gemeinde Pino sulla Sponda del Lago Maggiore – die italienische Gemeinde mit dem längsten Namen – mit der Chiesa di Santa Maria Assunta

  

Ein Blick zurück nach Brissago-Piodina

 
Am Abend dann noch auf den Berg zum Essen in der Osteria Borei – ziemlich gewagt ohne Reservierung loszufahren, aber wir hatten Glück und haben noch Platz bekommen.

Morgen gibt es dann wieder einen Tagesausflug.